Attacke mit viel Gebell

Na, wo laufen sie denn – in Benneckenstein. Grönlandhunde, Alaskan Malamutes, Siberians Huskies, aber auch Hunde wie Apollo und Leia, die nicht zu den klassischen Schlittenhunderassen gehören, rennen um die Wette.

Mit dabei sind natürlich auch Mushers, die Schlittenhundeführer. Wer meint, die lassen sich nur ziehen, sollte sich solch ein Rennen und die erschöpften und verdreckten Gesichter der Mushers nach einem Rennen mal anschauen. Bereits zum 26. Mal lädt der Sachsen-Anhalter Schlittenhundeclub e.V. Ende Januar zum Schlittenhunderennen nach Benneckenstein in den Harz.

Treffpunkt: Waldschneise.

Und so idyllisch wie sich das anhört, ist es auch. Wegen des plötzlichen Tauwetters in diesem Jahr werden die Schlitten durch Wagen ersetzt, aber der Stimmung bei Mensch und Tier tut das keinen Abbruch. Hoch motiviert, mit viel Gejaule und Gebell – bei den Hunden – geht es auf die Runde von 6,7 Kilometern durch den Benneckensteiner Wald.

Läufer, Scooter, Fahrräder und Wagen/Schlitten in Kombination mit einem bis zu acht Hunden gehen auf die Strecke. Der Feuerwehr Förderverein Benneckenstein organisiert das Drum und Dran. So kann sich das Publikum bei Lagerfeuer und Erbsensuppe, bei Bratwurst und Glühwein wärmen. Denn so ohne Fell und ohne Bewegung wird es kühl. Und auch das Anfeuern von Hund und Mensch wärmt.

Wer Hunden nichts abgewinnen kann, der sollte wegen der Erbsensuppe nach Benneckenstein kommen. Die rote Erbsensuppe-Kanone des Feuerwehr Fördervereins fasst 170 Liter von köstlichem Grün. Seit 5 Uhr morgens wurde geschnippelt und geköchelt, das Ergebnis kann sich schmecken lassen.

Wir haben entschieden, wir kommen wieder, ob zum traditionellen Finkenmanöver inklusive Pfingstfeuer und -würsten am Pfingstmontag auf der bekannten idyllischen Waldschneise, oder zum Osterfeuer, zum Maifeuer, zum Kinder- und Sommerfest oder zur Laurentiade mit Bootsrennen im September. Denn in Benneckenstein ist was los.